So war das mit der Silber-Serie

Zehn mal haben sich fünf Frauen seit November letzten Jahres bei mir getroffen und versucht herauszufinden, was die „Farbe Silber“ für sie bedeutet, welche Seiten sie in ihnen wach ruft.
Ich male nach Gruppentreffen regelmäßig mit den Restfarben „so vor mich hin“, das sind dann die „Resonanzbilder“ zu dem, was die Teilnehmerinnen gemalt und dazu geäußert haben. Für mich entstehen damit zusätzliche Hinweise für die Themen, die in der Gruppe hoch gekommen sind, und wie wir weitergehen können.
Das war erste Resonanzbild nach den silbrigen Einstimmungsbildern der Gruppe:
1ResonanzEdith
Ups, was ist denn das für ein Schmetterling? Durch die Gespräche mit den Teilnehmerinnen über ihre ersten Bilder und diesen Schmetterling führte der Suchprozess zu Fragen der Dualität: „verwurzelt fliegen“ hieß dann die zweite Arbeit. Danach entstand dieses Resonanzbild:
2ResonanzEdith

Beim dritten Treffen wurde zu dem alten Sprichwort „Reden ist Silber – Schweigen ist Gold“ gemalt. In den Bildern nutzten die Frauen neben Gold und Silber überraschend viel Schrift. Ich zeige hier ein paar Details aus verschiedenen Werken:
3.1

3.2

3.3
Die Bildbetrachtungen und Gespräche führten zu folgendem Resonanzbild:
3ResonanzEdith

und der Überlegung, dass wir uns mit Hilfe von „Klatschbildern“ wie im Kindergarten über unseren Umgang mit verbaler und nonverbaler Kommunikation klarer werden könnten. Kleckse für die Worte, abklatschen, dann feine Linien und Punkte für Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonfall, Berührungen u.a.
4.Prozess1
4.Prozess2
4.Prozess3

4.Prozess4
Die Ergebnisse waren sehr verschieden. Hier sind noch ein paar Beispiele:
4.Ergebnis1a

Hier wurde Bräunungscreme mit eingearbeitet.
4.Ergebnis2b

Hier wurde dünner Organzastoff drübergelegt.
4ResonanzEdith

…und länger kann dieser Bericht heute nicht mehr werden, obwohl es noch sechs weitere Treffen gab und eine sehr erfüllte Abschlussfeier.

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