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Sommerseminar 2016                                                                                       Paradies – Garten

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Am Beispiel von Paradiesgärten alter Meister machen wir uns über die Symbolik schlau, und jede Frau gestaltet den vor ihrem inneren Auge entstehenden eigenen sicheren Ort.

Mein innerer Garten

Freitag, 17. Juni, 14 Uhr bis 20 Uhr/Sonnabend, 18. Juni, 14 Uhr bis 20 Uhr/

Sonntag, 19. Juni, 10 Uhr bis 14 Uhr /200, – €

So war das mit der Silber-Serie

Zehn mal haben sich fünf Frauen seit November letzten Jahres bei mir getroffen und versucht herauszufinden, was die „Farbe Silber“ für sie bedeutet, welche Seiten sie in ihnen wach ruft.
Ich male nach Gruppentreffen regelmäßig mit den Restfarben „so vor mich hin“, das sind dann die „Resonanzbilder“ zu dem, was die Teilnehmerinnen gemalt und dazu geäußert haben. Für mich entstehen damit zusätzliche Hinweise für die Themen, die in der Gruppe hoch gekommen sind, und wie wir weitergehen können.
Das war erste Resonanzbild nach den silbrigen Einstimmungsbildern der Gruppe:
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Ups, was ist denn das für ein Schmetterling? Durch die Gespräche mit den Teilnehmerinnen über ihre ersten Bilder und diesen Schmetterling führte der Suchprozess zu Fragen der Dualität: „verwurzelt fliegen“ hieß dann die zweite Arbeit. Danach entstand dieses Resonanzbild:
2ResonanzEdith

Beim dritten Treffen wurde zu dem alten Sprichwort „Reden ist Silber – Schweigen ist Gold“ gemalt. In den Bildern nutzten die Frauen neben Gold und Silber überraschend viel Schrift. Ich zeige hier ein paar Details aus verschiedenen Werken:
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Die Bildbetrachtungen und Gespräche führten zu folgendem Resonanzbild:
3ResonanzEdith

und der Überlegung, dass wir uns mit Hilfe von „Klatschbildern“ wie im Kindergarten über unseren Umgang mit verbaler und nonverbaler Kommunikation klarer werden könnten. Kleckse für die Worte, abklatschen, dann feine Linien und Punkte für Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonfall, Berührungen u.a.
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Die Ergebnisse waren sehr verschieden. Hier sind noch ein paar Beispiele:
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Hier wurde Bräunungscreme mit eingearbeitet.
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Hier wurde dünner Organzastoff drübergelegt.
4ResonanzEdith

…und länger kann dieser Bericht heute nicht mehr werden, obwohl es noch sechs weitere Treffen gab und eine sehr erfüllte Abschlussfeier.

Bilder für die Seele finden mit der Farbe Silber

Die neue Jahresserie für Frauen kann erst nach den Herbstferien im November beginnen, weil ich in diesem Jahr an einem größeren Ausstellungsprojekt arbeite.
Es wird wieder ein Experimentierkurs, wie schon zu Rot, Blau und Gelb, Grün, Lila und Orange, Weiß und Schwarz und zuletzt Gold.
Im einem gemeinsamen Prozess schälen sich die Themen heraus, die die beteiligten Frauen mit der Farbe Silber in Verbindung bringen. Durch die Auseinandersetzung mit den Gestaltungen entstehen jeweils die neuen Aufgabenstellungen. Das hat natürlich auch mit der Zusammensetzung der Gruppe zu tun, es wird nicht alles, was zu Silber gehören kann, abgedeckt. Als einmal parallel zwei Gruppen zu Blau liefen, entstanden ganz verschiedene Schwerpunkte. Die eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Blau der Höhe, Himmelblau, und allen dazu gehörenden Gefühlen, die andere mit dem Blau der Tiefe, dem dunklen Blau des Meeres, und den entsprechenden Assoziationen. Es finden sich aber immer wichtige Gemeinsamkeiten. Bei Grün kristallisierte sich zum Beispiel das Oberthema „Neubeginn“ heraus, wobei es um ganz unterschiedliche Neuanfänge ging, weil die Frauen aus verschiedenen Lebensabschnitten kamen.
Der letzte Termin ist eine Tagesveranstaltung, in der jede Teilnehmerin eine Abschlussarbeit gestaltet, die eine Art Resümé ist.
Es kommt bei dieser Arbeit nicht auf künstlerische Kenntnisse und Fähigkeiten an. Lassen Sie sich ein!

Die Termine sind immer freitags
ab 15 Uhr bis gegen 20 Uhr
Das Finale findet an einem Sonnabend ganztägig statt

14. November 2014, 12. Dezember, 9. Januar 2015, 6. Februar,
6. März, 17. April, 15. Mai, 12. Juni, 10. Juli, 4. September
Finale 10. Oktober 2015

Kosten für die ganze Serie, einschließlich Materialkosten,
750, – €

Gold und Silber

Ich biete seit vielen Jahren „Farb-Seminare“ an, in denen Frauen malend in einem gemeinsamen Prozess Erfahrungen zu ihrem aktuellen Lebensgefühl und zu dem, was ihnen gut tut, machen können. Nach Rot und Blau und Gelb, Grün, Lila, Orange, Weiß und Schwarz war nun 1 Jahr lang, 10 Termine plus Finale, Gold an der Reihe. Eine der Teilnehmerinnen aus der Gold-Gruppe hat mit mir zusammen ein paar Fotos für einen Einblick in die Arbeit herausgesucht.

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Gemalt wird in meinem „Küchenatelier“ und einem kleinen Nebenraum, im Frühling, Sommer und Herbst nach Möglichkeit auch im Garten. Ein besonderes Highlight ist immer der Abschlusstag, an dem in einem Bild die „Essenz“ der Entdeckungen des  ganzen Jahres dargestellt wird.

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Dieser Abschlusstag wird auch immer als kleines Fest gestaltet, mit Kleidung in der Jahresfarbe und einem Mitbringbüffet mit Speisen in der entsprechenden Farbe. Diesmal gab es zum Beispiel als Nachtisch Schokoladenpudding mit Goldstaub.

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Und dann gestaltet jede Teilnehmerin ihre eigene Ausstellung, drin oder draußen.

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Wichtige Wörter, die die Teilnehmerinnen mitgenommen haben, waren wie hier Goldkraft, Vertrauen und Selbst-Vertrauen.

Die Jahresserie zu Silber fängt im November 2014 an. Die Ausschreibung folgt.

Werkstatt mit Alice im Wunderland von Lewis Carroll

In dieser 5-teiligen  Seminarreihe hören sie die alten, aber immer aktuellen Geschichten über die Abenteuer des kleinen Mädchens in dem verwunderlichen Land unter der Erde, in das Alice gelangte, als sie dem weißen Kaninchen folgte.  In Gesprächen mit den anderen Teilnehmerinnen tauschen Sie sich über Ihre eigenen Eindrücke, Gedanken und Assoziationen dazu aus. Und dann kommt die kreative Umsetzung mit Hilfe von Fotografie und Weiter-Bearbeitung (Fotomotive suchen, drin und draußen, sich eventuell für Alice-Portraits verkleiden, schminken, Orte gestalten, dazu was „basteln“, die ausgedruckten Fotos ausschneiden, übermalen, collagieren…)

Manchmal weiß das Mädchen in uns ähnlich wie Alice ja auch nicht so genau, wo es gerade hineingeraten ist und muss sich erst einmal wieder auf die innere Erfahrung konzentrieren, sich auf seine Intuition verlassen und den eigenen Schlüssel für die eigene Tür und den dahinter liegenden eigenen Weg in sich entdecken.
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Alice im Wunderland von John Tenniel, 1864

 

 

 

 

 

Ich lade Sie ein zu dieser Entdeckungs-Reise, bei der Sie herausfinden können, welche Zusammenhänge es für Sie gibt, und welche Erfahrungen Sie selbst mit verschiedenen Erlebens- und Verhaltensweisen gemacht haben. Der  kreative Umgang mit dem Thema stärkt den eigenen Lebensmut und verbessert das Gefühl der eigenen Ganzheit.

Und  jede Teilnehmerin hat am Ende ein paar  eigene Illustrationen zu dem Buch von Alice im Wunderland.

Von mir kann beigetragen werden, was für Sie zusätzlich von Interesse und Wichtigkeit ist : Informationen über die Entstehungsgeschichte des Buches, den Autor und seine Heldin, den zeitgeschichtlichen Hintergrund, die Rezeptionsgeschichte in den 150 Jahren seit der Erstveröffentlichung, die Illustrationen – auch eine Art Literaturseminar.

Das Seminar beginnt am 14.03.2014, ist aber bereits ausgebucht! Bei Interesse können Sie sich gerne für eine spätere Wiederholung vormerken lassen.

Termine

jeweils freitags ab 19 Uhr, ungefähr 2 Stunden
und sonnabends ab 15 Uhr, ungefähr 5 Stunden
am 5. Termin sonnabends bereits ab 10 Uhr
14./15. März 2014, 25./26. April, 23./24.Mai, 20./21. Juni, Finale 18./19. Juli 2014

Die Serie kostet 550, – €/150,- € Anzahlung (gilt für das Finale)

2014

Bevor der Januar zu Ende geht, sende ich doch noch meine guten Wünsche für das neue Jahr an alle, die sich für meine Arbeit in Kunst und Kunsttherapie interessieren. Januar gilt noch, sagt eine Freundin, da ist das Jahr noch neu und lang genug. Und für alle, die noch keine persönliche Post bekommen haben, gibt es die Lesezeichen zur Auswahl:

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Die Fotos stammen von einer Reise nach Dublin, Zwischenlandung in Amsterdam, wo wir so lange auf der Landebahn gerollt sind, dass ich auch ein paar drive-by-shootings aus dem Flugzeug machen konnte.

An dieser Stelle kann ich vielleicht auch ein paar Worte zu dem Verlauf des Lesewinters mit Penelope sagen. Ich habe zuerst Textauszüge, die Penelope betreffen, aus dem Original der Odyssee von Homer vorgelesen. Es gab große Diskussionen über die Beweggründe, die Odysseus‘ Frau veranlasst haben könnten, sich so zu verhalten, wie es dort beschrieben wird. Deshalb habe ich als nächstes Textstellen aus  „Penelope, eine Erfahrung“ von Dagmar Nick  gewählt. In einem Monolog beschreibt die Ich-Erzählerin, was sie nach dem Tod von Odysseus beschließt und was ihr dann widerfährt. Und so konnten wir im neuen Jahr in den großen Monolog von Molly Bloom, der Penelope von James Joyce, einsteigen. Der Roman spielt ja im Dublin von 1904, und weil mein Mann und ich schon immer mal nach Irland reisen wollten, war unsere kleine Dublinreise eine willkommene Möglichkeit, ein Gefühl für den Ort der Handlung zu entwickeln. Das hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Die Lesegruppe diskutiert jetzt eifrig über Molly Blooms Gedanken.

Nun also: Maria

Neue Jahresserie für Frauen

Bilder aus dem Marienleben betrachten,
die Symbolik wirken lassen
und Resonanzbilder dazu malen

Immer wieder bin ich mit meinen Malgruppen zu Märchen und Mythen, in Arbeitsgruppen zu einer Farbe oder in der Auseinandersetzung mit einer Künstlerin auf archetypische Bilder und Symbole gestoßen. Sie werden in den Kunstwerken des Abendlandes seit Jahrhunderten genutzt. Wir kennen ihre Bedeutung vielleicht nicht mehr, aber sie sprechen uns doch an, und wir nutzen sie sogar selbst – aus dem Unbewußten. Schlüsselerlebnis für dieses neue Seminarangebot war für mich die Lilie, die bei der Arbeit einer Jahresgruppe mit der Farbe Weiß auftauchte und die Geister teilte: Totenblume oder Symbol für Neuanfang? Bei der Suche nach einer Erklärung entdeckte ich die Lilie in den vielen Gemälden zur Verkündigung des Engels Gabriel an Maria. Und mal wieder fiel mir auf, wie groß die Bedeutung der Symbolik insgesamt für ein Verständnis der Kunstwerke zum Marienleben ist. Nun wage ich mich an diese große Frauengestalt heran, um ausdrücklich auf die Suche nach den Wirkungen ausgewählter Bilder zu gehen. Es könnte ein Abenteuer werden, ich bin selbst gespannt, welche Entdeckungen dabei möglich werden.

Die Termine sind immer Sonnabends ab 15 Uhr bis ungefähr 20 Uhr

Der letzte Termin der Serie ist eine Tagesveranstaltung, in der jede Teilnehmerin ihre eigene Ausstellung gestaltet.

17. August 2013
14. September
26. Oktober
23. November
21. Dezember
18. Januar 2014
15. Februar
15. März
26. April
Finale 24. Mai 2014

Kosten für die ganze Serie, einschließlich Materialkosten 687,50 €